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Lieber Herr Gesundheitsminister Gröhe !

Ihre wiederholten Drohungen mit der Impfpflicht rufen bei uns Unverständnis und Wut hervor!

Glauben Sie wirklich, dass das der richtige Weg ist, um mit uns Eltern zu kommunizieren?

Die Gründe, warum wir unsere Kinder weniger, später oder nicht impfen lassen sind so individuell und vielfältig, wie das Leben selber:

• (persönliche) schlechte Erfahrungen mit Impfungen und Angst vor Nebenwirkungen (unbekannte Häufigkeiten bei schweren Nebenwirkungen in Beipackzetteln)
• Zweifel an der Wirksamkeit (Infektion trotz Impfung)
• Ablehnung der Inhaltsstoffe (fötale Zellen)
• Zweifel an der Unabhängigkeit und Zuständigkeit der zuständigen Behörden (Zulassungsbehörde bezeichnet sich selber als Mediator für die Industrie, zahlreiche Interessenskonflikte bei den Mitgliedern der Impfkommission)
• Bedenken wegen der schlechten Datenlage zu Nutzen und Risiko (mathematische Mängel in den meisten Studien weltweit)
• Zweifel an dem propagierten Herdenschutz (fehlende Quellenangaben bei den Behörden, keine Auskunft zu diesbezüglichen Fragen)

Laut einer BZgA Umfrage impfen bereits ein Drittel aller Eltern nicht nach den offiziellen Empfehlungen!

Wir sind weder schlampig noch egoistisch, sondern haben bei der sorgfältigen Beschäftigung mit dem Thema festgestellt, dass für uns eine Nutzen-Risiko-Abwägung, wie sie für eine verantwortliche Impfentscheidung unabdingbar ist, nicht möglich ist. Da wir unsere Kinder lieben, nehmen wir das Recht auf eine absolut freie Impfentscheidung in Anspruch! Dieses werden wir auch mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtlichen und finanziellen Mitteln verteidigen, da uns unsere Familien sehr wichtig sind!

Lieber Herr Gröhe, im „Nationalen Impfplan 2012“ wurde uns der Dialog versprochen [1]: „Der Dialog mit Impfskeptikern ist ein wichtiger Schritt, um sich mit deren Zweifeln und Thesen auseinanderzusetzen.“ Auch in der umfangreichen Begründung zum Präventionsgesetz [2] steht gar nichts zu der von Ihnen angedrohten Impfpflicht: „Die Durchführung der Schutzimpfungen ist freiwillig. Das Bestehen eines vollständigen Impfschutzes wird auch nicht als Voraussetzung für die Aufnahme in die Kindertageseinrichtung geregelt.“

Wir nehmen Sie beim Wort und sind jederzeit für einen offenen, konstruktiven Dialog mit Ihnen bereit!

Viele Grüße nach Berlin
Angelika Müller
Interessengemeinschaft
EFI – Eltern für Impfaufklärung

[1] http://www.gesunde.sachsen.de/download/Download_Gesundheit/Nationaler_Impfplan.pdf
[2] http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/P/Praeventionsgesetz/141217_Gesetzentwurf_Praeventionsgesetz.pdf