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DAS MÄRCHEN VOM VIRUSGESPENST (2)

Besonders deutlich wird das Problem einer wirksamen Impfstoffentwicklung bei der Suche nach Impfstoffen gegen sogenannte Retroviren (1), wie z.B. HIV oder das in Teil 1 dieser Reihe erwähnte Gammaretrovirus der Koalas. Obwohl man weiß, dass z.B. bei verschiedenen HIV-Subtypen ein bestimmter Spalt auf der Hüllenoberfläche dieser Viren immer gleich ist, konnte man bislang keinen wirksamen Impfstoff gegen HIV entwickeln. Vor ähnlichen Problemen stehen die Forscher offenbar auch bei Ebola.

Auch bei der echten Grippe (Influenza) werden die Impfstoffentwickler ständig vor neue Herausforderungen gestellt, da sich diese Viren offenbar einem fortwährenden Veränderungsprozess unterziehen. Dieses bereits in Teil 1 beschriebene Mutationsvermögen der Viren macht es scheinbar unmöglich, jedes Jahr zur Grippesaison den ultimativen Impfschutz garantieren zu können, wie verschiedene Nachuntersuchungen (2) der saisonal verimpften Grippevakzine zeigten. So ist auch die Grippeimpfung jedes Jahr mehr oder weniger ein Schuss ins Ungewisse, da man die genaue Beschaffenheit der Grippeviren kaum und schon gar nicht im Voraus bestimmen kann. Es ist quasi wie ein Wettlauf gegen eine Uhr, die der Mensch nie selber stellen können wird.

Erkranken Menschen z.B. trotz Grippeimpfung besonders schlimm an jener Grippe, gegen die gerade geimpft wurde, erklären sich unsere Ärzte und Wissenschaftler dieses Phänomen fast schon reumütig mit völlig neuen Subtypen der Viren, die sich uns in den letzten Jahren z.B. durch Namen wie H1N1 (Schweinegrippe, Spanische Grippe) oder H5N1 (Vogelgrippe) ins Gedächtnis gebrannt haben. Durch die beschlagene Brille einer in ihren Thesen offensichtlich festgefahrenen Schulmedizin betrachtet wird natürlich niemals die Grippe-Impfung selbst in Frage gestellt. Auch dann nicht, wenn sie sich im gleichen Moment bereits ihrer Wirkungslosigkeit überführt hat, wenn gerade geimpfte Menschen trotz oder sogar wegen der Impfung eine heftige Grippe bekommen.

Könnte jedoch das Scheitern dieser Impfstoffe nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Dr. Frank Ryan und Dr. Alfons Meyer (siehe Teil 1 dieser Reihe) nicht eher damit zu tun haben, dass Viren mit ihren individuellen Oberflächenproteinen des Hämagglutenins (H) und den ebenso einzigartigen Enzymen, den Neuraminidasen (N), dem jeweiligen menschlichen Wirtsgenom angepasste Strukturen besitzen, die von Mensch zu Mensch völlig verschieden und einzigartig sind, ja naturgemäß sein müssen?

Muss es uns dann überhaupt verwundern, dass in den letzten Jahren für eine industrielle Impfstoffproduktion der Megakonzerne besonders die Impfstoffe gegen Krankheiten interessant wurden, die allein schon wegen ihrer Seltenheit kaum Fragen zur Wirksamkeit aufkommen lassen?

Das beste Beispiel für diese kühne These ist die im Jahr 2006 auf den Markt gekommene Impfung gegen Papilloma-Viren, die unter dem Namen HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs für Furore sorgte (3). War sie doch – rein wirtschaftlich betrachtet – die bis heute mit Abstand erfolgreichste Impfung aller Zeiten, obwohl der Gebärmutterhalskrebs Laut RKI im Jahr 2008 nur noch 2,2% aller Krebsarten bei Frauen ausmachte, Tendenz fallend. Trotzdem wurde ein Großteil aller Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, der bei den Gynäkologen nicht bei drei auf den Bäumen war, fast weltweit und flächendeckend geimpft, starke Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen inklusive.

Es wird den zahlreichen Kritikern dieser ersten „Anti-Krebs-Impfung“ jedoch allein schon statistisch schwer fallen, den Machern dieser Impfung vorsätzlichen Betrug nachzuweisen. In 30-40 Jahren, wenn vielleicht erste valide Zahlen zum Erfolg oder Misserfolg der HPV-Impfung vorliegen, wird das Märchen vom Papilloma-Virengespenst dann vermutlich keinen mehr interessieren. Und die Macher dieser Impfung sind längst schon über alle Berge (4).

Auch deshalb sind die „brandgefährlichen“ Kinderkrankheiten, wie z.B. die „lebensbedrohlichen“ Windpocken, bestens für eine Impfstoffvermarktung geeignet, wie es die 2003 auch in Deutschland erstmals zugelassene Impfung gegen diese Varizellen vermuten lässt. Denn auch hier braucht – genau wie bei der HPV-Impfung – anschließend keiner (weder die impfenden Ärzte noch die Industrie) den Beweis anzutreten, dass unsere Kinder die jeweilige Krankheit nur deswegen nicht bekommen haben, weil sie geimpft waren. Erkrankt das geimpfte Kind trotzdem an Windpocken, was wie auch bei den Masern natürlich immer wieder vorkommt, so handelt es sich beim jeweiligen Individuum (schulmedizinisch betrachtet) um einen sogenannten Impfversager. Einfach ausgedrückt heißt das: Der Impfling ist ein Versager und hat eben Pech gehabt, dass der Impfstoff bei ihm offensichtlich nicht funktioniert.

Vielleicht ist es jedoch unterm Strich gar kein so großes Pech, wenn man als Kind eine Kinderkrankheit wie Windpocken auf natürliche Weise durchmacht. Denn wer verleiht uns und der heutigen Medizin schon die Weisheit zu wissen, welche Konsequenzen es für die spätere Erwachsenengeneration haben kann, wenn ehemalige, vermeintlich durch Viren verursachte Kinderkrankheiten, die wir heute wegimpfen, plötzlich im Erwachsenenalter auftreten, wie z.B. das durch die Windpockenimpfung gestiegene Risiko einer Herpes Zoster-Epidemie (5)? Lassen sich Viren und damit die Symbiose aus Mensch und Virus tatsächlich so einfach und ohne Konsequenzen ins Handwerk pfuschen bzw. impfen?

Ein Beispiel dafür, welche unerwünschten Folgen eine Massenimpfung in der Bevölkerung haben kann, bescheren uns z.B. die bereits erwähnten Masern. Mütter, die selbst als Kind gegen Masern geimpft wurden, können ihren eigenen Säuglingen offenbar keinen ausreichenden Nestschutz mehr in die ersten Lebensmonate mitgeben (6).

Dadurch erkranken heute offensichtlich immer mehr Säuglinge und Kleinkinder an den Masern, da die Masern laut Impfkalender der STIKO (7) das erste Mal erst mit 11-14 Monaten geimpft werden sollten. Begründung: Selbst der geringere Nestschutz, der durch die masern-geimpften Mütter weitergegeben wurde, reicht offensichtlich aus, um die Impfmasernviren zu deaktivieren. Damit würde also im Körper der Säuglinge bei einer frühzeitigen Masern-Impfung in den ersten Lebensmonaten keine Antikörperproduktion gegen die echten Masern und deren auslösendes Wildvirus in Gang kommen können.

Im Klartext heißt das, dass man vor der ersten Impfung gegen Masern also erst einmal abwarten muss, bis der ohnehin schon schwache Nestschutz bei unseren Säuglingen vollkommen gegen Null gelaufen ist. Eine prekäre Situation, die die Empfänglichkeit für die echten Masern in dieser für die Säuglinge nicht ungefährlichen Zeit inkl. der komplizierten Verläufe natürlich drastisch erhöht.

Früher, als die Masern noch massenhaft als Kinderkrankheit durchlebt wurden, trat diese Erkrankung zu diesem frühen Zeitpunkt bei Säuglingen und Kleinkindern kaum auf (8), da die Mütter, die die Masern selbst durchlebt hatten, ihren Kindern für die ersten Lebensmonate und vielleicht sogar -jahre einen starken und wirksamen Nestschutz mitgeben konnten.

Das Risiko von Komplikationen durch Masern bei Säuglingen und Kleinkindern ist damit also offenbar erst durch die Massenimpfung gegen Masern selbst gestiegen. Diesen Umstand nutzen Pharmaindustrie und Ärztevertreter für immer massiver werdende Impfstoffkampagnen (siehe auch „Deutschland sucht den Impfpass“) und gaukeln den Menschen mit mehr oder weniger manipulierten Zahlen die Gefährlichkeit einer Kinderkrankheit vor, die diese erst durch die Massenimpfungen erlangen konnte.

So beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz und unsere Säuglinge und Kleinkinder zahlen den Preis für eine verfehlte Impfpolitik mit ihrer Gesundheit, die eine Impfung gegen Masern eigentlich sicherstellen sollte. Behörden und Industrie werden somit das Virengespenst der Masern, das sie selbst herbeiriefen, nicht mehr los, da hier offensichtlich nur noch eine Durchimpfungsquote der Bevölkerung nahe 100% helfen würde. Das und nur das muss der Grund dafür sein, warum sich WHO & Co. so vehement für die Ausrottung der Masern einsetzen und mancher Zeitgenosse beinahe hilflos nach einer Impfpflicht gegen Masern ruft.

Welche Erkenntnisse sich aber derzeit am Horizont der Virologie auftun und wie viel wir über Viren als faszinierende Geschöpfe der Evolution noch zu lernen haben, erfasst offenbar derzeit nur eine Hand voll Wissenschaftler, die ihr Verständnis über die Bedeutung und der Beziehung zwischen Mensch und Virus zu erweitern bereit sind. Alle anderen, die an jahrzehntealten und überholten Vorstellungen dieser Mikroben festhalten, werden uns auch weiterhin davon zu überzeugen versuchen, dass der ewige Kampf gegen die Viren dieser Welt mit einem kleinen Piks und einer „Magic Bullet“ in der Spritze zu gewinnen ist.

Gewinnen kann diesen ewigen Ausgleich evolutionärer Kräfte aber nur ein von Mutter Natur perfekt aufgestelltes und nicht durch Impfstoffe manipuliertes oder irritiertes Immunsystem, dass so gut wie jeder Mensch in absoluter Perfektion eigentlich mit in die Wiege gelegt bekommt. Die arrogant-anmaßende Einmischung von uns Menschen in diese komplizierten, immunologischen Evolutionsprozesse, die wir bis heute noch nicht einmal ansatzweise verstehen, birgt immer Risiken von nicht kalkulierbaren Konsequenzen für unsere Gesundheit, insbesondere der unserer Kinder, seien sie dem ersten Anschein nach auch noch so harmlos.

Auch deshalb sollten wir wirklich keine Angst vor Viren haben, die wir seit je her und in großer Masse als ständigen Begleiter in unserem Genom mit uns herumtragen. Der Menschheit hat das bis heute insgesamt nicht geschadet bis zu dem Tag, an dem wir anfingen, uns in dieses Wunder der Natur mit unseren Spritzen und deren fragwürdigen Inhaltsstoffen einzumischen. So wird man uns aber wohl auch weiterhin das Märchen von einem Virengespenst erzählen, das an jeder Ecke auf uns lauert, um erbarmungslos über uns herzufallen.

Das „Deutschland-Verbrennt-Den-Impfpass“-Team wird zukünftig weiter über die Entwicklung in diesem Bereich berichten. Bis dahin wünschen wir unseren Lesern die Erkenntnis, dass beim Impfen bei weitem nichts so einfach ist, wie es all zu oft dargestellt wird.

Daher sollte jede Impfung – vor allem die gegen Viren – wohl überlegt sein. Bei dieser Entscheidung kann es nicht schaden, den gesunden Menschenverstand einzuschalten, der bei Industrie und Medizin und ihrem eingeschränkten Blick auf Umsatzgewinne irgendwann einmal auf der Strecke geblieben sein muss.

Euer „Deutschland-Verbrennt-Den-Impfpass“-Team

Quellenverzeichnis:

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Retroviren

(2) http://www.impfkritik.de/grippe/

(3) http://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php/impfen-mainmenu-14/aktuelles-mainmenu-42/23-die-hpv-impfung

(4) http://ehgartner.blogspot.co.at/2014/08/hpv-impfungen-in-der-schule-schutz-oder.html

(5) http://www.impf-info.de/die-impfungen/windpocken/123-windpocken-die-impfung.html

(6) http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=50078

(7) http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Aktuelles/Impfkalender.pdf?__blob=publicationFile

(8) http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55190/SSPE-Risiko-von-toedlicher-Masernkomplikation-haeufig