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„IMPFSCHÄDEN SIND REAL“ – INTERVIEWREIHE MIT BETROFFENEN (2)

Wie man immer wieder feststellen muss, werden die zum Teil heftigen Nebenwirkungen der Impfungen, insbesondere auch bleibende Schäden, verharmlost, verschwiegen oder sogar komplett ignoriert. Dr. med. Klaus Hartmann, ehemaliger Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Instituts (das für die Impfstoffsicherheit in Deutschland zuständig ist) und renommierter Fachgutachter für Impfschäden, geht davon aus, dass lediglich 5% derselben überhaupt aktenkundig werden. Wir müssen also von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgehen.
Eine Beweisführung, um einen Impfschaden anerkannt zu bekommen, gestaltet sich in der Regel äußerst schwierig, wie viele Betroffene berichten. Medizinisch gesehen ist eine Beweisführung so gut wie unmöglich, wenn der oder die Betroffene nicht noch mit der Injektionsnadel im Arm kollabiert. Viele müssen den Kampf um eine Entschädigung aber auch aus finanziellen Gründen frühzeitig aufgeben, einige haben den Eindruck, bewusst hingehalten zu werden und dass darauf spekuliert wird, dass die Betroffenen von sich aus aufgeben.
Über durch Impfungen Geschädigte wird in den Medien überproportional selten berichtet, im Gegensatz zu Fällen von Komplikationen infolge einer angeblich impfpräventablen Infektionskrankheit. Für Eltern, die sich mit der Impfthematik auseinandersetzen, entsteht so leicht ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit.
Daher möchten wir heute unsere Interviewreihe fortsetzen und sprachen mit dem Familienvater von drei Kindern, Ferenc Warnusz, der seine Erfahrungen in dem jüngst neu erschienenen Buch „Raubritter der Gesundheit“ verarbeitet hat.

DVDI: Lieber Herr Warnusz. Im Juli 2014 ist Ihr impfkritisches Buch „Raubritter der Gesundheit“ im gesamten deutschsprachigen Raum erschienen. Wie kamen Sie auf die Idee, ein Buch zu schreiben, das sich so umfassend mit der Impffrage beschäftigt?

Warnusz: Auslöser war mein jüngster Sohn, bei dem im Jahr 2010 das Impfschaden-Syndrom diagnostiziert wurde.

DVDI: Sie hinterfragen in Ihrem Buch jedoch nicht nur das Impfen an sich, sondern darüber hinaus auch eine ganze Reihe von Krankheiten, die offenbar mit dem Impfen in Zusammenhang stehen könnten. Da sind Krankheiten dabei, von denen man das im ersten Moment gar nicht vermuten würde.

Warnusz: Das ist richtig. Wer sich mit dem Thema Impfen intensiver beschäftigt, dem wird sehr schnell bewusst, dass Impfungen durchaus mit ganz verschiedenen körperlichen, psychischen und seelischen Komplikationen einhergehen können, wie ich ja bei meinem Sohn sozusagen am eigenen Leib erfahren musste.

DVDI: Sie sind Vater von drei Kindern. Wie kam es ausgerechnet bei Ihrem Jüngsten dazu?

Warnusz: Mein Sohn wurde als Frühgeborener am 13. September 2004 bei einer U-Untersuchung das erste Mal mit dem 6-fach-Impfstoff Infanrix Hexa geimpft. Das ist ein Kombinationsimpfstoff, der sich gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Haemophiles Influenza b, Hepatitis B und Poliomyelitis richtet. Zusätzlich impfte die Kinderärztin am gleichen Tag den Impfstoff Prevenar gegen Pneumokokken in seinen Körper.

Dies entspricht also im Prinzip einer 7-fach-Impfung.
Von diesem Tag an reagierte sein Immunsystem zunehmend irritiert mit immer wieder auftretenden Infekten und Fieberschüben, für die damals weder die Ärztin noch wir so recht eine Erklärung hatten.

DVDI: Gab es denn vielleicht auch durch die Frühgeburt gesundheitlichen Folgen für Ihren Sohn, auf die diese Reaktionen zurückzuführen gewesen wären?

Warnusz: Nein. Das können wir schon deswegen ausschließen, weil er damals ein paar Wochen nach seiner Geburt als vollkommen gesund entlassen wurde.

DVDI: Wie ging es dann nach dieser ersten Impfserie weiter?

Warnusz: Gut einen Monat später impfte unsere Kinderärztin am 15. Oktober 2004 erneut 6-fach plus Pneumokokken als sogenannte „Auffrischung“. Danach wurden die Infekte heftiger und es dauerte jetzt auch immer länger, bis er wieder gesund wurde. Auch die Abstände zwischen den Infekten verkürzten sich zusehend.

Am 25. November 2004, also wieder gut einen Monate später, erfolgte dann die zweite „Auffrischung“, wiederum 6-fach plus Pneumokokken. Noch am gleichen Abend fing mein Sohn unerklärlich an zu schreien, hörte auf dem Arm meiner Frau plötzlich auf zu atmen und verlor kurzfristig das Bewusstsein. Die Kinderärztin meinte am nächsten Tag lapidar, dass er sich wohl einfach „nur weggeschrien“ hätte. Zu diesem Zeitpunkt war er gerade einmal 5 Monate alt, aber sein kleiner Körper hatte bereits 6 Impfungen mit 21 Antigenen erhalten.

DVDI: Was geschah dann?

Nach dieser dritten Impfung ging es gesundheitlich weiter bergab mit ihm, woraus sich in der Weihnachtszeit, also 4 Wochen nach dieser dritten 7-fach-Impfung, zunächst eine starke Bronchitis und dann eine schwere Lungenentzündung entwickelte. Diese musste schließlich Anfang Januar 2005 stationär behandelt werden. Die Diagnosen der Klinik lauteten damals: Pneumonie durch RS-Viren, Gastroenteritis durch Noroviren und Eisenmangelanämie.

DVDI: Wie wurde das im Krankenhaus behandelt?

Warnusz: Wir haben noch in der Klinik mit einer Inhalationstherapie mit Salbutamol und Suprarenin begonnen, damit der Kleine wieder Luft bekam.
 Nach 8 Tagen Krankenhaus konnte er dann auch durch „Hilfe“ einer intravenösen Antibiose entlassen werden.

Die nächsten Monate waren von täglichen Inhalationen mit Salbutamol und Kortison und immer wieder aufkeimenden Infekten geprägt. Und irgendwie hatten wir das Gefühl, dass unser Sohn nicht mehr das gleiche Kind war wie vorher. Das äußerte sich vor allem durch ein vermindertes Kuschelbedürfnis, unruhigen Schlaf und plötzlichen Schreiattacken.

Dass gerade dieses unvermittelte Schreien ungewöhnlich war, schlossen wir im Nachhinein aus den Erfahrungen mit seinen beiden älteren Geschwistern.

Um es jetzt etwas abzukürzen: Im Sommer 2005 erfolgte im Alter von knapp 12 Monaten der zweite stationäre Klinikaufenthalt mit einer erneuten, schweren Lungenentzündung. Auch diese Infektion musste durch eine intravenöse Antibiose „auskuriert“ werden. Wie beim ersten Mal waren meine Frau und ich rund um die Uhr mit im Krankenhaus.

Am 02. Dezember 2005 bekam er dann im Alter von knapp 18 Monaten die dritte „Auffrischungs-Impfung“ mit 6-fach Infanrix Hexa plus Prevenar, insgesamt also die vierte Impfung mit diesen beiden Impfstoffen.
 Nur 7 Tage nach dieser Impfung erfolgte dann die dritte stationäre Einweisung innerhalb von nur 11 Monaten. Eltern, die noch weitere schulpflichtige Kinder zu Hause zu betreuen haben, können sich sicher eine Vorstellung davon machen, was das für uns allein organisatorisch bedeutete.

Dieses Mal stand es ganz schlecht um unseren Sohn, so dass er neben verschiedenen Antibiosen 4 Tage Sauerstoff und Inhalationen mit Sultanol und Atrovent bekam. Die Diagnose: Bakterielle Pneumonie!

Man stelle sich das bitte vor. 7 Tage zuvor gegen Pneumokokken geimpft und jetzt plötzlich eine Pneumonie. Konnte das noch Zufall sein?

DVDI: Wurde denn seitens der Kinderärztin oder des Krankenhauses ein Zusammenhang zu den kurz zuvor verabreichten Impfungen hergestellt.

Warnusz: Natürlich nicht. Wir wurden im Krankenhaus nicht einmal nach dem Impfstatus gefragt, denn sonst hätte es den Ärzten ja auffallen müssen, dass gerade erst geimpft worden war. Keiner der Ärzte hat uns je danach gefragt.

DVDI: Wurde denn vor den Impfungen von der Kinderärztin über eventuelle Impfrisiken aufgeklärt, Insbesondere, weil Ihr Sohn ja ein Frühgeborenes war?

Warnusz: Auch hier ein eindeutiges Nein! Ein aufklärendes Gespräch dazu hat nie stattgefunden. Erst viel später erfuhren wir, dass z.B. in der ehemaligen DDR, die ja einen allgemeinen Impfzwang sogar gesetzlich verankert hatte, ein solches Kind, wenn überhaupt, niemals so früh hätte geimpft werden dürfen. Heute wissen wir natürlich auch warum, denn dadurch wurde der Impfschaden quasi vorprogrammiert.

DVDI: In welcher Form äußerte sich bei Ihrem Sohn dann in der Folge der Impfschaden?

Warnusz: Heute bin ich davon überzeugt, dass es bei Kindern wie meinem Sohn nicht DEN Impfschaden gibt. Vielmehr denke ich, dass sich diverse Impfungen – und das sind in Deutschland bis zum Schulstart bis zu 53, wenn man mal die Menge der Antigene zusammenzählt – potenzieren und sich sehr vielfältig auf die neurologische, psychische und physische Entwicklung unserer Kinder auswirken können. Bei dem einen Kind stärker, beim anderen weniger stark.

Es gibt nach meiner Überzeugung kein einziges Kind, dass überhaupt keine Impfsymptomatik zeigt. Und dabei denke ich nicht nur an Fieberschübe und Hautrötungen bzw. Schwellungen an der Einstichstelle, von denen so mancher Kinderarzt meint, dass das völlig normal sei.

DVDI: Wie meinen Sie das genau?

Warnusz: Wenn ein Kind nach einer Impfung z.B. schwer behindert wird oder im schlimmsten Falle sogar stirbt, was als Nebenwirkung von bestimmten Impfstoffen, wenn auch vielleicht nur selten, definitiv geschehen kann, dann kann man das u.U. noch mit der Impfung in Zusammenhang bringen, wenn der Zeitpunkt dieses Ereignisses einigermaßen dicht am Impftermin liegt.
 Ist aber das Kind nach einer Impfung erst einmal „nur“ gesundheitlich angeschlagen und in der späteren Folge z.B. mit schwerer verlaufenden Infekten beeinträchtigt und/oder hat Probleme mit der allgemeinen Entwicklung, die sich aber vielleicht erst nach Wochen oder Monaten zu einer schlimmen Beeinträchtigung oder zu einer dauerhaften Behinderung entwickelt, wie will man das dann auf die Impfung zurückführen? Schließlich könnte das natürlich auch eine Reihe anderer Ursachen haben.

DVDI: Ja, das macht es ja gerade so schwierig, einen Impfschaden anerkannt zu bekommen. Es geht letztlich immer darum, für wie wahrscheinlich ein Gutachter einen Impfschaden hält.

Warnusz: Genau so ist es. Ein Gutachter, der jedoch von einem grundsätzlichen Nutzen einer Impfung ausgeht, kann das in meinen Augen gar nicht neutral beurteilen. Bei meinem Sohn waren die direkten körperlichen Reaktionen auf die Impfungen mit den anschließenden Krankenhauseinweisungen zwar ziemlich eindeutig, aber nachdem man ihn in der Klinik mit Antibiotika und anderen Medikamenten wieder einigermaßen fit bekommen hatte, war ja der Fall für die Ärzte erledigt.

Die daran anschließende, fortwährende Infektionsanfälligkeit, die schlechte Gesamtentwicklung, die Veränderung seines Wesens und das gestörte, emotionale Gleichgewicht können nur wir Eltern richtig beurteilen. Ganz zu schweigen von den vielen traumatischen Erlebnissen im Krankenhaus, die natürlich für jedes Kind eine Rolle spielen. Insbesondere dann, wenn die Kinder noch sehr klein sind. Denn auch damit muss sich anschließend keiner der Ärzte belasten. Das bleibt alles an uns Eltern hängen.

DVDI: Und wie kamen Sie darauf, dass Ihr Kind einen Impfschaden erlitten haben könnte?

Warnusz: Zum damaligen Zeitpunkt waren wir ja noch nicht so weit das erkennen zu können. Und so bekam mein Sohn im darauf folgenden Jahr 2006 auch noch zwei MMR-Impfungen gespritzt, die wir gemeinsam mit der Ärztin damals „sicherheitshalber“ um fast ein Jahr verschoben hatten. Zu diesem Zeitpunkt glaubten wir immer noch an den Nutzen der Impfungen.

Dadurch, dass mein Sohn ständig erkältet und krank war, wollten wir dennoch kein Risiko eingehen, da bei ihm inzwischen auch noch eine Eiweißallergie festgestellt wurde und wir zumindest nicht in eine laufende Infektion hinein impfen lassen wollten. Die erste MMR-Impfung wurde daher auch unter stationärer Aufsicht verabreicht.

DVDI: Woher kam denn plötzlich diese Vorsicht der beteiligten Ärzte?

Nun ja. Im Nachhinein fragen wir uns natürlich auch, warum unsere damalige Kinderärztin plötzlich so enorm vorsichtig wurde. Es lag in unserem Falle aber eher daran, weil in ganz Europa kein eiweißfreier 3-fach-Impfstoff und auch keine eiweißfreien Einzelimpfstoffe gegen Mumps, Masern oder Röteln aufzutreiben waren. Aus diesem Grund beschloss man wegen der Eiweißallergie nur unter Beobachtung zu impfen, weil man wohl einen anaphylaktischen Schock befürchtete.

Es ging dabei also um das kurzfristige Risiko einer möglichen, allergischen Reaktion meines Sohnes auf die Proteinbestandteile im Impfstoff als um die Impfung mit ihren mittel- und langfristigen Nebenwirkungen selbst.

Die zweite MMR-Impfung wurde dann auch 6 Wochen später wieder bei der Kinderärztin durchgeführt, da zum Glück heftigere, direkte Reaktionen auf das Eiweiß ausblieben.
Trotzdem war dies für meine Frau und mich letztlich der Zeitpunkt, an dem wir anfingen, uns näher mit der Materie zu befassen. Zunächst einmal aber nur um besser zu verstehen, was da mit unserem Sohn vor sich gegangen war.

DVDI: Wie ging es dann weiter?

Warnusz: Als meine Frau dann irgendwann zufällig den Impfpass unseres Sohnes über die 3 Termine der Krankenhauseinweisungen legte, fiel es uns plötzlich wie Schuppen von den Augen. Zwei der drei Klinikaufenthalte folgten stets nach kurz zuvor verabreichten Impfungen. Im letzten Fall waren es sogar nur knappe 7 Tage nach der Impfung.

DVDI: Was haben Sie unternommen?

Warnusz: Ich habe mich sofort wie ein wadenbissiger Bullterrier in die Fachliteratur gestürzt, haufenweise Bücher verschluckt, im Internet recherchiert und Seminare zum Thema Impfen besucht. Ich wollte einfach alles darüber wissen.

Da ich als Medizin-Produkte-Berater nicht ganz branchenfremd bin, bekam ich relativ schnell einen Eindruck vom Ausmaß dessen, was uns Eltern und letzten Endes allen Menschen, die sich impfen lassen, von Seiten der Pharmaindustrie, den Behörden und unseren Ärzten zum Impfthema verschwiegen wird. Mit meinen daraus gewonnenen Erkenntnissen habe ich dann unsere Kinderärztin konfrontiert.

DVDI: Wie reagierte sie darauf?

Warnusz: So, wie wir es im Prinzip erwartet hatten. Mit völligem Unverständnis und dem Vorwurf, dass meine Frau und ich jetzt wohl in das Lager der Impfgegner abgerutscht wären.

DVDI: Wurde der Impfschaden denn dann auch gemeldet?

Warnusz: Zu diesem Zeitpunkt war ja bei meinem Sohn ein Impfschaden weder diagnostiziert noch bewiesen. Daher forderte ich die Kinderärztin zunächst auf, unseren Sohn als Verdachtsfall an die Behörden zu melden. Das lehnte sie erst einmal ab. Als ich sie jedoch schriftlich darauf hinwies, dass sie laut Infektionsschutzgesetz unter Androhung eines Bußgeldes in Höhe von bis zu € 25.000,- verpflichtet wäre, ihn an die zuständige Behörde zu melden, ging alles ganz schnell.

Heute ist mein Sohn eine der vielen Karteileichen in der Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts.

DVDI: Was passierte dann?

Warnusz: Durch Zufall lernten wir 2009 auf einem Symposium den Internisten und Homöopathen Dr. Jenö Ebert kennen, der in Neusäss bei Augsburg praktizierte. Er begeisterte uns mit einem überzeugenden Vortrag über den Sinn bzw. Unsinn der HPV-Impfung gegen Gebärmutterkrebs. Daraufhin lasen wir sein Buch „Gefahr Arzt!“ und fanden darin so viele Parallelen zu den Erlebnissen mit unserem Sohn, dass wir beschlossen, ihn zu kontaktieren und ihm unseren Sohn vorzustellen.

An dem Tag, an dem wir ihn aufsuchten, haben wir das erste Mal in unserem Leben einen Arzt erlebt, der sich über 4 Stunden am Stück nur mit der Anamnese und der Untersuchung unseres Sohnes befasste. Wir führten darüber hinaus das erste Mal ein ausführliches Elterngespräch, in dem meine Frau und ich die ganze Geschichte unseres Sohnes erzählen konnten. Dr. Eberts Diagnose war eindeutig: Impfschadensyndrom!

Ich werde nie die Worte dieses wunderbaren Arztes und seine Bitte vergessen: „Dieses Kind bitte nie wieder impfen!“

DVDI: Worin bestanden denn zu diesem Zeitpunkt die akuten Probleme Ihres Sohnes? Die Impfungen waren ja schon eine ganze Weile her.

Warnusz: Er war einfach nicht altersgerecht entwickelt, nach wie vor viel zu oft krank, litt unter Konzentrationsschwierigkeiten, hatte Probleme in der Fein- und Grobmotorik, konnte z.B. einen Stift nicht richtig halten und führen, vermied jeglichen Körperkontakt, wollte nicht wie seine Geschwister in seinem Alter kuscheln und schmusen, konnte keine Minute still sitzen, plapperte ununterbrochen und war ständig in Bewegung. Durch den direkten Vergleich mit seinen beiden älteren Geschwistern fielen uns diese Unterschiede natürlich besonders stark auf.

DVDI: Wie konnte Ihnen Dr. Ebert helfen?

Warnusz: In dem er zunächst feststellte, dass unser Sohn gegen alle möglichen Stoffe allergisch war. Kuhmilch und Weizen waren da nur die Spitze des Eisbergs. Er reagierte auf so ziemlich alles, was in unserer Nahrung zu finden war. Hinzu kamen Kreuzallergien mit allen möglichen Pflanzen. Mit der klassischen Homöopathie und hochpotenzierten Globuli testeten wir in den darauf folgenden Monaten aus, welches das richtige Homöopathikum für ihn war. Bereits das zweite, das Dr. Ebert ausgesucht hatte, war offenbar das Richtige. Parallel haben wir dann unter Dr. Eberts Anleitung mit einer Entgiftung und Ausleitung der Impfstoffgifte begonnen, die durch eine sehr couragierte Ärztin bei uns daheim begleitet wurde.

Innerhalb weniger Wochen wurde aus unserem Sohn ein völlig anderes Kind. Der Juckreiz in seinen Kniekehlen verschwand plötzlich, er machte von heute auf morgen nicht mehr ins Bett und reagierte nach wenigen Monaten auf kein einziges Allergen mehr. Es war wie ein Wunder!

Seine Infektanfälligkeit ging deutlich zurück und dadurch, dass wir ihn in der Schule ein Jahr zurück stellen konnten, wurde ihm ein weiteres Jahr unbeschwerte und wertvolle Kindergartenzeit geschenkt. So konnte er sich ganz behutsam und allmählich weiter entwickeln. Heute spielt er als 10-jähriger leidenschaftlich Fußball und ist als Viertklässler mit ein paar Anlaufschwierigkeiten in den ersten Jahren mittlerweile sogar ein recht guter Schüler.

DVDI: Was war die Motivation für Sie, das Buch „Raubritter der Gesundheit“ zu schreiben?

Warnusz: Zunächst fing ich vor etwa 3 Jahren einfach an zu schreiben. Das war wohl meine Art, die Erlebnisse mit meinem Sohn und die gewonnenen Erkenntnisse zu verarbeiten. Doch dann sollte noch etwas sehr Einschneidendes geschehen.

Im Sommer 2011 hatten wir leider erneut Anlass zu großer Sorge um ihn, als bei ihm in einer Not-OP eine Mastoiditis [eine Knochenentzündung am Schläfenbein als Komplikation einer Mittelohrentzündung], die sich normalerweise nach Außen zeigt, beseitigt werden musste. Bei ihm ging diese jedoch nach innen, befiel den Schädelknochen und hinterließ eine Sinusvenenthrombose [durch ein Blutgerinnsel entsteht ein Infarkt bei den abführenden Blutgefäßen des Gehirns]. Vor nicht einmal 25 Jahren sind viele Kinder daran verstorben. Den 3-wöchigen Krankenhausaufenthalt mit anschließender Marcumar-Therapie [Blutverdünner] hat er aber mit uns aber auch noch tapfer durchgestanden. Seitdem ging es mit ihm gesundheitlich steil bergauf.

Heute ist er so gut wie gar nicht mehr krank und ein nach wie vor ein fröhliches und lebenslustiges Kind mit vielen Freunden. Ich bin sehr stolz auf ihn!

Als wir im letzten Jahr im Rahmen unserer Überlegungen für eine Schulbegleitung eine Kinderpsychologin aufsuchten mussten, die bei unserem Sohn innerhalb von nur vier Sitzungen ADS (Aufmerksam-Defizit-Störung) diagnostizierte und dringend eine Therapie mit dem Methylphenidat Ritalin empfahl, wurde unser Vertrauen in die Seriosität unserer heutigen medizinischen Versorgung ein weiteres Mal schwer erschüttert.

Nach Meinung dieser Psychologin würde unser Sohn ohne dieses Medikament große Schwierigkeiten haben, weiterhin den Schulalltag zu meistern. Allein die Unbeschwertheit seines liebenswerten Wesens, seine großartig engagierte Klassenlehrerin, die uns in allen Belangen unterstützt, und nicht zuletzt sein letztes Zeugnis waren für uns der klare Beweis, dass es die absolut richtige Entscheidung war, dem Drängen der Psychologin zu widerstehen.

Solche Ärzte, die Medikamente verordnen wollen, die im Falle unseres Sohnes allein schon aufgrund seiner Vorgeschichte (Mastoiditis & Sinunsvenenthrombose) kontraindiziert und sogar lebensgefährlich sein können, stellen in meinen Augen eine potentielle Gefahr für alle Kinder dar.

In meinem Buch möchte ich deshalb zeigen, dass unsere moderne Medizin tatsächlich zwei Seiten hat. Zum einen bringt sie mit ihren heutigen Möglichkeiten einen unglaublichen Segen über die Menschheit und ermöglicht vielen Menschen, die früher verloren gewesen wären, ein Überleben und eine hohe und lange Lebensqualität. Auf der anderen Seite schickt sie aber auch ihre „Raubritter der Gesundheit“ aus, wie manchen Arzt, Kinderarzt oder Psychologen, um aus wirtschaftlichen Gründen entsetzliches Leid nicht nur über Kinder und Familien zu bringen. Eine Facette dieses Leids ist dabei die völlig aus dem Ruder gelaufene Impfpolitik mit einer davon abhängigen, nimmersatten Industrie, die unsere Kinder krank und kaputt macht, ja im extremsten Fall sogar noch weit Schlimmeres verursacht.

Gegen dieses Leid möchte ich mit meinem Buch einen Beitrag leisten, damit sich aufgeklärte Eltern und alle die Menschen, die sich für die Gesundheit ihrer Familie und Ihrer Kinder interessieren, einen umfassenden Eindruck von diesen beiden Seiten der Medizin machen können. Dazu bedarf es einer klaren, allgemein verständlichen Sprache, die es auch dem medizinischen Laien ermöglicht, die Zusammenhänge zu verstehen.

Hoffentlich bleibt damit möglichst vielen Kindern ein solch steiniger Weg wie der meines Sohnes erspart. Das wäre mein Ziel. Dafür arbeite und kämpfe ich und hoffe sehr, dass schon bald eine neue Generation Ärzte heranwächst, die auch neue Wege ohne sinnlose Massenimpfungen vor allem mit ihren kleinen Patienten geht. Bessere Wege in eine gesunde Zukunft.

DVDI: Sie haben auf Ihrer Autoren-Website http://warnusz.de u.a. ein Video eingestellt, dass die ersten Lebensmonate Ihres Sohnes skizziert. Was ist der Hintergrund zu diesem Video?

Warnusz: Das Video soll vor allem deutlich machen, dass gerade Frühgeborene mit ihrem extrem empfindlichen Immunsystem durch Impfungen nicht behandelt werden dürfen, als hätte es die vorzeitige Geburt nie gegeben. Nach meiner selbst gemachten Erfahrung wissen unsere Kinderärzte allerdings auch bei normal geborenen Kindern immer noch viel zu wenig über die Zusammenhänge zwischen den von Ihnen verabreichten Impfstoffen und den dadurch möglichen Folgen, wie die miserable Meldemoral von Impfschäden nicht nur bei uns in Deutschland belegt.

Deshalb habe ich ein Buch für Eltern und all die Menschen geschrieben, die sich ein umfassenderes Bild vom Impfthema machen wollen. Das ist mein Beitrag, der dabei helfen soll, für die eigene Familie eine fundierte und sichere Impfentscheidung treffen zu können. Dieses Buch bin ich meinem Sohn schuldig.

DVDI: Das DVDI-Team ist sich sicher, dass Ihnen dieser Beitrag überzeugend gelungen ist. Wir bedanken uns für dieses Gespräch mit Ihnen und möchten unseren Lesern Ihr Buch „Raubritter der Gesundheit“ unbedingt ans Herz legen. Ihrer Familie und Ihnen alles Gute für die Zukunft!

 

Mehr Infos über das Buch, dass Sie direkt auf der Homepage des Autors und überall im Buchhandel erwerben können, erfahren Sie unter folgendem Link: http://warnusz.de