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DIE POCKEN DURCH IMPFUNGEN AUSGEROTTET? ZUR GESCHICHTE EINES DOGMAS

Nicht selten wird als erstes Argument pro Impfungen die angebliche Eradikation des Pockenvirus durch weltweite Impfprogramme ins Feld geführt. Es gilt gleichsam als Grundlage und Rechtfertigung des Impfgedankens, obwohl bis heute keine wissenschaftliche Basis dafür erbracht werden konnte.
Im Gegenteil: Wenn man sich, wie der Autor des folgenden Gastbeitrags (bei dem wir uns hiermit bedanken möchten) die Mühe macht, historische Dokumente zu den Pocken zu studieren, fällt nicht nur dieses Dogma, sondern die gesamte Impftheorie wird somit auch vom geschichtlichen Kontext her in Frage gestellt.

Euer DVDI-Team

Nach über 30 Jahren pockenimpffreie Zeit scheint es nun bald vorbei zu sein mit der Ruhe, denn im Mai 2013 wurde ein europäisches Zulassungsverfahren für ein neuen Pocken-Impfstoff eingeleitet [1]. Und sobald die Zulassung erfolgt ist, ist in der Folge dann auch mit einer neue Pocken-Propaganda zu rechnen. Und der Bio-Terrorismus wird dafür als Vorwand dienen für die zu erwartende Panikmache, denn schliesslich war das der Grund für die Entwicklung eines neuen Impfstoffs. Denn es gibt kaum etwas, was in unserem kranken Gesundheitssystem besser funktioniert als die Angstmache. Und um den Bürgern die Angst zu nehmen, wird ihnen versprochen, dass die Impfung vor der (ungewissen) terroristischen Gefahr schützt.

Aber geht die terroristische Gefahr wirklich von einer anonymen Bedrohung aus? Ist sie vielleicht nicht schon mitten unter uns? Denn wenn man sich nun die Erfahrungen aus der Vergangenheit anschaut, aus den letzten Jahrhunderten, stellt sich die Wirklichkeit womöglich ganz anders dar und zwar so, dass es eine derart große Fülle von Indizien gibt, die darauf hinweisen, dass es gerade die Pocken-Impfprogramme waren, die Epidemien verursacht haben! Dr. med. Gerhard Buchwald (1920-2009) hat diesen Zusammenhang erkannt, als er sich mit den veröffentlichen Zahlen des Statistischen Bundesamt bezüglich der Pockenfälle in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg genau auseinandergesetzt hat und zu dem Schluss kam, dass gerade die Pockenimpfung für Krankheit und Tod verantwortlich war [2]. Auffällig ist bei den untersuchten Fällen, dass das Risiko einer Pockenerkrankung mit jeder Pockenimpfung stieg.

Auch die Bevölkerung erkannte damals immer mehr die Tatsache, dass gerade die Pockenimpfungen die Menschen krank machte, wie man aus verschiedenen Beispielen aus historischen Quellen sehen kann, zb. die Rede des Reichstagsabgeordneten Johann J. Most aus dem Jahre 1875 [3], der davon spricht dass in seinem Wahlkreis die gewaltige Mehrheit von neun Zehntel seiner Bewohner gegen die Pocken-Zwangsimpfung sind. Ein eindeutiger Beleg für die Unzufriedenheit der Bürger mit der Pockenimpfung!
Ein weiteres historisches Dokument ist der „Impf-Friedhof“ von Hugo Wegener von 1912, in dem 36.000 Pocken-Impfschäden dokumentiert sind [4]. Hier wird auf S. 295 auch die große
Pockenepidemie von 1870-1872 erwähnt, bei der 1.100.000 Menschen in Deutschland von den Pocken befallen waren, von denen 96 % oder 1.056.000 geimpft waren (!!).
Und sehr aufschlussreich ist auch die Tatsache, dass manche Ärzte den fehlenden Nutzen der Pockenimpfungen erkannt haben und in ihrer Praxis heimlich Placebo-Impfungen vornahmen. Der eine Arzt benutzte eine eigenes Serum bestehend aus Brechweinstein Wasser und Alkohol, der andere verdünnte die Lymphe so hoch im Glycerin, dass keine Schäden mehr möglich waren (S.289). Ein dritter ritzte nur die Oberhaut, so dass die Eiter-Lymphe gar nicht ihre gefährliche Wirkung entfalten konnten. Man kann davon ausgehen, dass noch viele weitere Ärzte derartige Tricks angewendet haben, um einerseits ihrer gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, aber andererseits ihre Patienten nicht willentlich schädigen wollten. An dieser Stelle kann sich jeder selber die Frage stellen: Würde ich, wenn ich Arzt wäre, anders handeln, oder vielleicht nicht doch lieber auch anfangen zu tricksen um somit meine Ruhe zu haben (vor der Regierungsgewalt) und vor allem ein ruhiges Gewissen?
Eine Fülle von weiteren Zeitdokumenten sind hier einzusehen: http://www.impfkritik.de/zeitdokumente/index.html

Es ist innerhalb der Medizin bekannt dass man an Pocken mehrfach erkranken konnte, wie z.B. der letzte offiziell erfasste Fall aus Somalia im Jahre 1979. Von daher kann man hier den Nutzen der Pockenimpferei aufs Neue in Zweifel stellen. Ausserdem widerspricht dieser Umstand im Grunde der Logik der Immunität.
Wieso wurde dennoch über so einen langen Zeitraum bis 1980 (Deutschland 1975) an der Impfung festgehalten? Dies kann man nur schwer erklären. Ein Ansatz wäre der fanatische Ehrgeiz der Mediziner des 18 Jahrhunderts, Ruhmeslorbeeren zu ernten, gepaart mit dem Grössenwahn, die Menschheit vor möglichst allen Krankheiten bewahren zu wollen, koste es was es wolle und der Unfähigkeit, ein womögliches Scheitern einzugestehen oder der Unfähigkeit, nicht-iatrogene Gründe als Erfolgsursache zu akzeptieren, wie z.B. wie im Falle der Pocken die strengen Quarantäne-und Hygienemaßnahmen.

Die Wichtigkeit von Hygiene bei der Krankheits-und Seuchenbekämpfung erklärt auch den gewaltigen Rückgang der Pockenfälle bei ungeimpften Säuglingen im 18. Jahrhundert. – eine logische Folge der veränderten Praxis der Säuglingspflege, als tägliche Bäder zusammen mit reinlich gehaltenen bzw. ausgekochten leinenen Windeln an die Stelle der Schaffellpflege traten.

Und wie bei anderen Krankheiten haben die Medizin-Statistiker bereits vor 200 Jahren schon bei den Pocken getrickst: in der Zeit vor Jenner und der Einführung der Pockenimpfungen wurden die fieberhaften Ausschlagkrankheiten Masern, Scharlach, Röteln und Pocken unter dem Sammelnamen „Pocken“ zusammengefasst, z.B. in der preussischen Armee bis 1818. Der Kunstgriff war nun simpel: man zweigte einfach die drei erstgenannten Krankheiten in der Statistik ab und damit hatte man plötzlich eine kolossale Verringerung der „Pocken“-fälle, welche man dann den Jennerschen Pockenschutzimpfungen zuschrieb! Ein Dogma war geboren.

Auf die hohe Zahl von Todesfällen muss natürlich eingegangen werden. Und dabei stößt man in der Anfangszeiten um 1800 herum auf absurde ärztliche Behandlungsmethoden, die so aussahen, dass man Patienten mit Schmierseife, Schwefel- und Quecksilber-Salben behandelte, dazu bei schlechter Atemluft dank hermetisch abgeriegelten Räumen. Diejenigen die dabei nicht zugrunde gingen und starben, erlitten Erblindungen, wurden taub oder wahnsinnig. Dies änderte sich zwar irgendwann, aber den großen Erfolg brachten um 1900 herum die Abführ- und Fiebermittel wie Chinin, Antiphrin, Antifebrin auch nicht. Auch wärme Bäder, wie sie manchmal angewendet wurden, sind bei Pocken eher kontraproduktiv. Die hohe Säuglingssterblichkeit aufgrund der Pockenerkrankung des 17./18.Jahrhunderts und die Gründe für den Rückgang sind bereits erwähnt worden. Der Verdacht, dass eine Fehlbehandlung den Krankheitsverlauf verschlechterte und als Hauptursache der Todesfälle angesehen werden kann, verstärkt sich anhand der Zeugenberichte. Denn nur so lässt es sich erklären, dass an anderer Stelle Pockenerkrankungen folgenlos ausheilten aufgrund korrekter Therapiemaßnahmen wie kühle feuchte Einpackungen der Erkrankten, mildkühle Halbbäder, einfache Pflanzenkost, die aus Hafergrütze und Backpflaumen bestand und Frischluftzufuhr in den Krankenstuben.
Und nur so ist auch zu erklären, dass Mediziner wie Dr. Albu die Pocken als „lächerliche Krankheit“ bezeichneten, ein Arzt der 1870/1871 im polnischen Kolberg mit einfachen Hygienemaßnahmen 800 pockenerkrankte französische Soldaten heilte (die natürlich zuvor allesamt geimpft wurden wie damals üblich beim Militär)

Es bleibt zu hoffen, das die neue Pockenimpfung ein Schattendasein fristen wird. Und besser wäre es für uns, wenn die „neuen“ Pockenviren weiterhin im Labor ein Schattendasein fristen würden. Aber denkbar ist auch Szenario, in dem frisch geimpfte die „neuen“ Pocken in der Bevölkerung, auch in der ungeimpften, allmählich verbreiten und gewisse pharmakorrumpierte Regierungskreise daraus dann eine terroristische Attacke stricken um somit freie Bahn zu haben für eine gigantische Impfzwang-Kampagne.

 

Quellen:
[1] http://infektiologie-hygiene.universimed.com/…/pockenimpfun…
[2] Dr. med. Gerhard Buchwald: „Impfen: Das Geschäft mit der Angst“
[3] Johann J. Most: „Gegen die Zwangsimpfung“, 1875
[4] Hugo Wegener: „Impf-Friedhof“, 1912
weitere Quellen:
– „Blattern und Schutzpockenimpfung“, Berliner Impfgegnerverein, 1896
– „Zwanzig Brief über Menschenpocken- und Kuhpockenimpfung“, 1870

 

Bildquellen:
– „Edward Jenner“ von Painter: unknown – http://www.nlm.nih.gov, originally uploaded to en by User:Magnus Manske. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Edward_Jenner.jpg…