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DIE ETHIK DES IMPFENS

Das Hauptproblem, das sich wie ein Schwarzes Loch für alle Menschen eröffnet, die sich mit der Impffrage beschäftigen, ist dieses schier undurchdringbare Geflecht aus Informationen, die man sowohl von der impfbefürwortenden wie auch von der impfkritischen Seite zum Thema Impfen erhält. Insbesondere natürlich über das Internet.

Was soll man glauben, welchen Quellen darf man trauen, da man ja in den seltensten Fällen die wissenschaftlichen Möglichkeiten hat, die tatsächliche Wahrheit hinter der jeweiligen Information zu überprüfen?

Viele dieser Informationen sind leider oft mit starken, emotionalen Aussagen unterlegt, weshalb sich die eine wie auch die andere Seite schon mal angewidert abwendet und sich der Informationsgeber nicht selten wüsten Beschimpfungen ausgesetzt sieht oder auch als Spinner bezeichnet wird.

Da sind zum einen die manipulativen Werbekampagnen der Impfstoff herstellenden Industrie, die, was in der Natur der Sache liegt, natürlich und vor allem Impfstoffe verkaufen will und mit ihren Heilsversprechen von „lebenswichtigen“ Impfstoffen ganze Kontinente überzieht, um mit einem z.T. völlig übertriebenen Gefahrenpotential und einem mehr oder weniger manipuliertem Zahlenmaterial über die jeweiligen Krankheit in einer Art und Weise auftritt, als stünde der nächste Weltuntergang vor der Tür. Die Schweinegrippe 2009/2010 und die dabei sehr unglücklich agierende WHO mit ihrem damaligen Pandemie-Desaster lassen herzlich grüßen.(1)

Zum anderen sind es aber auch manchmal fast schon hysterisch anmutende Aussagen impfkritischer Stellen, die mit aus dem Ruder gelaufenen Verschwörungstheorien auch nicht gerade für Vertrauen sorgen.

Aus diesem Grund wird sich das Team von „Deutschland verbrennt den Impfpass“ stets bemühen, Ihnen, liebe Leser, seriöse und quellenunterlegte Informationen an die Hand zu geben, mit deren Hilfe Sie zu einer selbstbewussten und für Sie persönlich guten Impfentscheidung kommen können.

Trotzdem könnte sich der ein oder andere manchmal von der Flut und der Vielfalt der Informationen erschlagen fühlen, weil man vielleicht auch nicht immer die Zeit hat, sich so ausgiebig mit den einzelnen Details einer bestimmten Impfung zu beschäftigen, wie es aber u.U. nötig wäre, um für sich oder seine Kinder zu einer sicheren Entscheidung zu kommen.

Deshalb soll es jetzt im Folgenden um einen Ansatz gehen, der sich fernab der Feinheiten und Wirkungsweisen einzelner Impfstoffe bewegt und trotzdem dafür sorgen könnte, dass man zu einer guten und richtigen Impfentscheidung kommen kann.

So wollen wir uns einmal mit der Beantwortung der Frage befassen, ob eine Impfung, egal gegen was sie sich richtet, mit dem wissenschaftlich gesicherten Wissen von heute ethisch überhaupt noch vertretbar ist. Wie ist das gemeint und was bedeutet das nun genau?

Lassen Sie uns das einmal an einigen, von beiden Seiten unstrittigen Aussagen betrachten:

1. Das Deutsche Paul-Ehrlich-Institut (PEI), also das Bundesinstitut für die Überwachung von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln, kann nach eigener Aussage bis heute keine genauen Angaben über die Höhe der in Deutschland verabreichten Impfdosen verschiedener Impfstoffe machen, weil dem Institut hierzu weder von den Herstellern noch aus der Ärzteschaft seriöses Datenmaterial vorliegt.(2)

2. Die gleiche Bundesbehörde, die bereits 1896 zu Kaiser-Wilhelms-Zeiten für die Überprüfung der Impfstoffsicherheit eingerichtet wurde, kann auch keine exakten Angaben über die Höhe der Meldequote von Impfschadenverdachtsfällen machen, sondern schätzt diese Zahl lediglich auf ca. 5%. D.h. mindestens 95% der tatsächlich auftretenden Verdachtsfälle werden nach eigener Aussage des PEI nie an die Behörden gemeldet. Die Gründe hierfür sind komplex und liegen u.a. auch in der niedrigen Meldemoral unserer Ärzte, die oftmals den Zusammenhang zwischen der von ihnen verabreichten Impfung und anschließenden, teilweise erst Monate später auftretenden Problemen ihrer großen und kleinen Patienten fast schon reflexartig ablehnen.(3)

3. Das Deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) räumte unlängst ein, dass die Höhe des Titerwertes im Blut, also die Menge der Antikörper, die durch eine Impfung gebildet werden sollen, keinerlei sichere Rückschlüsse auf die tatsächliche Immunität eines Menschen gegen die jeweilige Krankheit zulassen, sondern die Titerwerte dienen unseren Behörden offenbar als Surrogartmarker (Ersatzmessgrößen), womit Impfstoffe ihre Zulassungsfähigkeit beim PEI unter Beweis zu stellen haben.(4)

4. Nach den von den zuständigen Behörden selbst vorgelegten Fakten unter Punkt 1 bis 3 kann also keiner, weder in Deutschland noch anderswo, konkrete Aussagen zum Nutzen, zum Risiko oder zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen von Impfstoffen machen, so dass jede Impfung automatisch zum „Schuss ins Ungewisse“ wird, was vom Prinzip her nur über die Hoffnung unserer Ärzte, der Eltern und der Betroffenen getragen wird. Hoffnung, dass dem Geimpften schon nichts geschehen wird und der Nutzen der Impfung ihren Schaden, den sie möglicherweise anrichtet, übersteigt. Dies setzt natürlich immer voraus, dass beide Seiten, Arzt und Patient, überhaupt wissen, dass eine Impfung tatsächlich auch schaden kann.

Mit dieser Faktenlage, die mit dem Begriff „armselig“ sicher noch milde beschrieben wäre, stellt sich also nun die entscheidende Frage:

Darf ein Arzt oder Kinderarzt unter diesen Umständen überhaupt impfen?

Konkret: Ist es mit diesem Wissen von heute ethisch vertretbar, einem bis dahin gesunden Kind oder Erwachsenen einen Impfstoff zu verabreichen, von dem 1. niemand weiß, wie viele Geimpfte einen Nutzen oder Schaden davon tragen werden, und der 2. vor einer Krankheit schützen soll, die der Geimpfte im Laufe seines Lebens sowieso nie bekommen hätte, weil sie a) extrem selten ist (siehe z.B. unseren Post zu FSME) oder b) in ihrem gesamten Verlauf relativ harmlos ausfällt (siehe z.B. Windpocken )?(5)

Weiterhin müsste jeder für sich unter ethischen Gesichtspunkten klären, ob die von offizieller Stelle dargestellten Gefahren der jeweiligen Krankheit, wie z.B. bei den Masern, tatsächlich zutreffen und ob die oft überdurchschnittlich wild entfachte Panikmache überhaupt der erlebten Realität entspricht (siehe Schweinegrippe). Vielleicht ist diese Realität aber auch inzwischen mehr den Interessen der Impfstoff herstellenden Industrie geschuldet als jeglicher wissenschaftlichen Vernunft.

In bestechender Regelmäßigkeit wird nämlich von den impfstoffbefürwortenden Seiten das Argument angeführt, dass alle Medikamente, zu denen selbstverständlich auch die Impfstoffe gehören, Wirkungen und damit auch Nebenwirkungen haben. Das sei schließlich völlig normal, heißt es. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Das ist Konsens bei allen Medikamenten, also auch bei den Impfstoffen.(6)

Dieser Aussage würden auch wir vom DVDI-Team nicht widersprechen. Allerdings liegt genau hier der Hase im Pfeffer. Ein Medikament, wie z.B. das seinerzeit als „Super-Aspirin“ von MSD allein in den USA mit einem jährlichen Werbeetat von 100 Mio. Dollar angepriesene Schmerzmittel Vioxx(7), dass nachweislich bei vielen Patienten zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führte und Ende 2004 von Merck wieder vom Markt genommen werden musste, wurde i.d.R. nur an Rheuma-Patienten verordnet.

Solche und auch andere Medikamente werden also i.d.R. nur im akuten Krankheitsfall verschrieben. Impfungen bzw. Impfstoffe werden jedoch an alle, meist gesunde Menschen verabreicht, und zwar unabhängig davon, wie alt sie sind oder welches persönliche Risiko sie haben und ob sie überhaupt jemals Kontakt zu der jeweiligen Krankheit bekommen können, gegen die gerade geimpft werden soll. Hier ist die Hepatitis B-Impfung bei Säuglingen als Bestandteil vieler Kombinationsimpfstoffe (z.B. Infanrix Hexa als 6-fach-Impfstoff), deren Antigen, das Hep-B-Virus, eigentlich nur durch Sex oder Bluttransfusionen übertragen werden kann, das beste Beispiel.

Da die Nebenwirkungen der Impfstoffe durch die höchst umstrittenen Zusatzstoffe, wie z.B. die unlängst in die wissenschaftlich heiße Diskussion gekommenen Aluminiumverbindungen (siehe unser Post zu Aluminium), so vielfältig sein können, dass dies kaum ein Arzt überblicken kann, ist eine realistische Risiko-Nutzen-Abwägung genau wie damals bei Vioxx ohne großflächige und lang angelegte „Nachmarktstudien“(8) unmöglich.

Auch bei den Zulassungsstudien der Impfstoffe sind die Laufzeiten der Studien oftmals zu kurz und die Zahl der Studienteilnehmer zu klein, um Risiken, wie z.B. Todesfälle in Folge der Impfung, die z.B. in einem Verhältnis von etwa 1:5000 auftreten, auch nur annähernd zu erfassen.

Genau aus diesem Grund mussten in der Vergangenheit immer wieder Impfstoffe vom Markt genommen werden(9), nachdem deren gesundheitsschädliches bzw. tödliches Potential nach bereits erfolgter Zulassung und Markteinführung durch die dann erfolgten Nachmarktstudien – Kritiker nennen diese Nachmarktstudien auch preiswerte Massenstudien in der offenen Population – allzu offensichtlich wurde.

Bedenken Sie also bei Ihrer Impfentscheidung immer:

Der Impfstoff ist kein herkömmliches Medikament, das nur im akuten Krankheitsfall gegeben wird, sondern er soll ja von der Idee her eine Krankheit überhaupt erst gar nicht entstehen lassen. Dieser Wunsch ist in uns Menschen so tief verankert, wie die Menschheitsgeschichte alt ist. Aber ist es deshalb ethisch vertretbar, dass man aufgrund eines versprochenen, oftmals zweifelhaften Nutzens eines Impfstoffs, der sich nur über einen labortechnischen Titerwert definiert, eine genau so unbekannte Zahl an vorher gesunden Menschen den Risiken und Nebenwirkungen dieses Impfstoffs aussetzt und diese anschließend krank werden?

Manchen kämen hier sicher die ersten Zweifel, wäre da nur nicht dieses lähmende Gefühl der Angst, das bleibt. Angst vor einer Krankheit, die durch den Impfstoff vielleicht verhindert werden könnte. Wie gesagt, vielleicht.

Aber genau auf diesen Faktor setzen alle Werbekampagnen der herstellenden Industrie und leider auch viele Ärzte, weil es die Angstmache selbst vor harmlosen Krankheiten immer wieder schafft, sämtliche ethischen Bedenken des Impfens bis heute bei Seite zu schieben, seien sie durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse noch so überzeugend gedeckt.

Nur diejenigen, die dies erkannt haben, werden in der Lage sein, sich intensiv auf die Gesamtproblematik des Impfens einzulassen. Denn ohne diesen Willen ist dieses komplexe Thema nicht zu erfassen.

Wenn Sie sich selbst schon zu diesem Kreis der Menschen zählen, die das erkannt und verstanden haben, gratulieren wir Ihnen von ganzem Herzen und hoffen, dass Sie uns auch weiterhin treu bleiben.

Ihr Deutschland-verbrennt-den-Impfpass-Team!

(1) http://www.yoice.net/2012/04/usa-und-europa-initiierten-schweinegrippe-luge-auf-hochster-ebene/

(2) Das PEI im Bundesgesundheitsblatt vom Dezember 2004, S.1161:
“Da die Untererfassung der Meldungen von Impfkomplikationen (also die Nichtmeldung) nicht bekannt oder abzuschätzen ist und keine Daten zu verabreichten Impfungen als Nenner (Menge der verspritzten Impfstoffe) vorliegen, kann keine Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden.“ (Anmerkungen der Redaktion von DVDI in Klammern)
Quelle: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/2004_Meyer.pdf?__blob=publicationFile

(3) http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bulletin-einzelartikel/2013-daten-pharmakovigilanz-impfstoffe-2011.pdf?__blob=publicationFile&v=3

(4) http://www.impf-report.de/ifg-anfragen/114/index.html

(5) http://www.gesundheit.de/krankheiten/infektionskrankheiten/kinderkrankheiten/windpocken

(6) http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bulletin-einzelartikel/2013-daten-pharmakovigilanz-impfstoffe-2011.pdf?__blob=publicationFile&v=3

(7) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vioxx-skandal-risiken-nebenwirkungen-1191252.html

(8) http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2012020601.html?cmode=form&creplyto=0

(9) http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/vier-tote-kinder-japan-nimmt-impfstoffe-vom-markt-a-749495.html
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/gesundheit-hexavac-impfstoff-fuer-kinder-vom-markt-genommen-1255702.html
http://www.arznei-telegramm.de/html/2001_04/0104041_01.html